Rückschau 7./8.2.2026

Ein überaus erfolgreicher Spieltag für unsere Jugendmannschaften. Die Krone hat dem Ganzen die WU20 aufgesetzt: zum ersten mal qualifiziert sich eine U20-Mannschaft unseres Vereins zur WDM!

WU20: Historischer Erfolg

Das hatten wir bislang noch nie gschafft: die U20 schafft es zur Westdeutschen Meisterschaft! Aber von vorn: Als Gruppenerster der Quali A hatten wir die denkbar besten Voraussetzungen. Trotzdem war es natürlich eine sehr schwere Aufgabe, denn die Teams, die sich da oben aufhalten, können alle Volleyball spielen, und viele haben auch Kaderspielerinnen in ihren Reihen. Zum Auftakt ging es gegen den SC Hennen. Diese Aufgabe erwies sich als überraschend leicht, das Spiel wurde mit 25:14 und 25:17 gewonnen. Das gab schon mal Selbstvertrauen für die kommenden Partien. Dann kam die Partie gegen die Rhein-Sieg-Ladies – einer Spielgemeinschaft von gleich drei Vereinen aus dem Rheinland, die auch körperlich schon beeindruckten. Und hier war es ein Rennen auf Messers Schneide: mit 25:22 und 26:24 konnten unsere Mädels ganz knapp gewinnen. Und mit 4:0 Punkten und 4:0 Sätzen waren wir da sogar schon durch, was wir zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht wissen konnten. Im letzten Spiel mussten wir dann gegen den NRW-Ligisten DJK SW Köln antreten. Die Rheinländerinnen hatten zwei Kaderspielerinnen im Team, und diese Hürde war dann doch etwas zu hoch: bei 17:25 und 19:25 hielten wir zwar eine Zeit lang mit, am Ende erwiesen sich die Favoritinnen aber als die Stärkeren.

Das Erreichen der Endrunde zur Westdeutschen Meisterschaft ist ein historischer Erfolg für unseren Verein: schon oft hatten wir starke Teams in der U20, aber bislang sind nie über die Quali B hinausgekommen. Den Erfolg haben sich die Mädchen aber auch wirklich verdient – es war über die ganze Saison hinweg eine tolle Mannschaftsleistung und kein Ergebnis einzelner Spielerinnen. Wenn man noch bedenkt, dass die meisten Mädchen noch im U18-Alter sind, weiß man, dass sie wohl auch in den kommenden Jahren oben mitspielen können. Wie auch immer die Platzierung am Ende aussehen wird – den Erfolg kann den Spielerinnen niemand mehr nehmen.

WU18/II: Sieg in Notbesetzung

Wenn man einen Termin für ein Nachholspiel plant, geht man eigentlich davon aus, dass man eine spielfähige Mannschaft stellen kann. Mit immerhin sieben Spielerinnen wollte die WU18/II am Sonntag gegen die SG Suderwich auflaufen, dann kamen am Sonntagmorgen noch zwei krankheitsbedingte Absagen. Das Spiel war wieder auf der Kippe, dann konnte Coach Andrea noch eine Spielerin auftreiben, damit wir überhaupt antreten können. Das Spiel verlief dann trotz der vielen Ausfälle erstaunlich gut: der erste Satz war sehr kampfbetont. Wegen des tollen Einsatzes und guter Aufschläge (vor allem von Ecrin) konnten wir den Satz knapp mit 25:22 gewinnen. Im zweiten Satz wechselte die Surker Trainerin viel durch, um auch anderen Mädchen Spielanteile zu geben. Das gereichte uns zum Vorteil, der zweite Satz konnte dann deutlicher gewonnen werden (25:18). Toller Sieg der Mannschaft, die das Hinspiel damals noch verloren hatte!

WU16/II: Sieg mit Anlaufschwierigkeiten

Auch die WU16/II konnte ihr Einzelspiel gewinnen – mit 2:1 über den TV Dülmen. Mit einigem Optimismus konnte das Team um Coach Wolfgang in das Spiel gehen – der TVD stand hinerhuns in der Tabelle, und das Hinspiel hatten wir auch gewonnen. Manchmal kommt es aber eben anders: unsere Mädchen zeigten zwar einen sehr konstruktiven Spielaufbau, waren im Abschluss aber einfach viel zu harmlos. Die Gäste stellten sich schnell auf unsere Angriffe ein, spielten sehr fehlerarm und brachten alles zurück, bis wir einen Fehler machten. So ging der erste Satz überraschend deutlich mit 16:25 verloren. Im zweiten Satz bewies direkt zu Beginn Sissi ein glückliches Händchen und legte mit mehreren starken Aufschlägen vor. Unsere Angriffe waren nun auch platzierter, so dass wir uns eine Überlegenheit erspielen konnten. Mit 25:12 und 15:12 wurden die Folgesätze gewonnen.

WU14/III: Nochmal: was für eine Liga!

Es ist wirklich zum Staunen: man sollte meinen, wenn eine U14-Bezirksligamannschaft in der Lage ist, einen einigermaßen sicheren Spielaufbau zu haben, dann steht sie schon sehr weit vorne da. Aber weit gefehlt: wieder einmal mussten wir feststellen, dass die Trauben in der Staffel 12 unglaublich hoch hängen. Am Sonntag trafen wunsere Mädchen auf die SG Sendenhorst und BSV Ostbevern II – beides wieder sehr starke Gegner! Im ersten Spiel mussten wir kalt gegen die recht kleinen, aber technisch starken Mädchen aus Sendenhorst antreten. Zwar verschenkten wir selber mit Aufschlagfehlern viele Punkte, aber die Gegnerinnen machten unserer (subjekt als stark empfundenen Mannschaft) das Leben bis zum Ende schwer. Letztendlich stand ein 2:0-Sieg (25:20,25:19) zu Buche, aber der war alles andere als ein Zuckerschlecken.

Dann gin es gegen den Gastgeber aus Ostzbevern: dessen Spielerinnen hatten körerpliche Vorteile, waren aber in der Spielanlage auch schon weiter als wir. So hieß es schnell 16:9 für die BSV-Mannschaft, und jedermann hatte gedacht, dass sie den Satz klar gewinnen würde. Dann aber konnten unsere Mädchen nochmal nachlegen – Aufschläge und Angriffe wurden druckvoller, zugleich fischten wir mehr Bälle in der hinteren Abwehr. Und so holten wir Punkt für Punkt auf. Kurz vor Satzende hatten wir die Gastgeberinnen eingeholt und sogar zwei Satzbälle. Den wehrten die Münsterländerinnen ab, um sich ihrerseits zwei Satzbälle zu erspielen. Aber auch die konnten wir abwehren und den Satz glücklich, aber nicht unverdient mit 28:26 gewinnen. Der Satzverlust hat stark am Nervengerüst der Ostbevereinnen genagt – im zweiten Satz spielten sie unsicher und erlaubten sich zu viele Fehler. Der ging dann auch recht deutlich an uns (25:13) – und das, obwohl Lena im Spiel verletzt ausscheiden musste.

Es war wieder ein tolles Spiel unserer Mädchen, die wieder dazugelernt haben. Dank der beiden Siege haben sie sich auf den dritten Platz vorgearbeitet; beide Spiele hätten aber auch verloren gehen können. Es bleibt dabei: die Staffel ist unglaublich stark.

WU13/I: Weiter in der Quali B

Die WU13/I hat die nächste Hürde genommen – sie ist in der Runde de besten 16 Teams in NRW: der Quali B.

Mit bangem Gefühl fuhren die Mädchen am Samstag nach Schwerte: sie hatten das Ausscheiden letztes Jahr in der Quali noch im Hinterkopf, und die Gegner am Samstag waren duchauch namhaft: VV Schwerte, SV Wachtberg und USC Münster. Das erste Spiel war gegen die Gastgeberinnen, die sich als die leichtesten Gegnerinnen erweisen sollten: hier konnten wir klar mit 25:8 und 25:14 gewinnen. Gegen den SV Wachtberg war es etwas schwerer, aber am Ende stand auch hier ein ungefährdeter 2:0-Sieg zu Buche (50:37). Dann das letzte Spiel gegen den Mitfavoriten USC Münster: und das war ein ganz heißer Tanz. Leider merkte man unseren Mädchen die Anspannung an, sie erlaubten sich mehr Fehler als gewohnt. Zudem musste Elsa verletzt ausscheiden, was eine zusätzliche chwächung bedeutete. Zusätzlich sägte die technische Linie der USC-Spielerinnen, die vom Schiedsgericht sehr großzügig beurteilt wurde, an den Nerven unserer Mädchen. So unterlagen sie am Ende denkbar knapp mit 24:26 in beiden Sätzen – und das, wo sie sogar selber zwei Satbälle hatten. Das war schon schade. Aber immerhin sind wir in der Runde der letzten 16 Teams und haben es immer noch selbst in der Hand, uns für die Westdeutsche Meisterschaft zu qualifizieren.

WU13/II und /III: Favoritensieg

Im vereinsinternen Duell setzte sich die zweite Mannschaft wie bereits im Hinspiel durch. Das Team ist homogener und ballsicherer und spielte seine Stärken auch klar aus. Aber gut – die Spielerinnen der Dritten haben alle erst letztes Jahr mit Volleyball angefangen, da braucht es etwas Zeit – also kein Beinbruch!

Damen II: Lucky Punch

Wer hätte das gedacht: die zweite Mannschaft siegt im Rückspiel mit 3:1 über den Favoriten SuS Olfen. Das war schon eine Überraschung, im Hinspiel gab es eine klare 0:3-Niederlage. Das Spiel begann auf Augenhöhe (15:14), bis Inga mit einer schönen Serie auf 22:14 vorlegte. Das konnte der SuS dann nicht mehr aufholen (25:15). Die Folgesätze waren dann nichts für Herzkranke: mit jeweils 26:24 glich Olfen aus, wir legten wieder vor. Im dritten Satz schienen die Gäste aufgegeben zu haben, wir führten mit 18:9. Dank einer Serie war der SuS aber auf einmal wieder da (17:18). Und wie in den vorigen Sätzen kam es zum hochspannenden Finish, an dem unsere Mädchen am Ende das glücklichere Händchen bewiesen (26:24). Dank dieses unerwarteten Erfolgs hat sich die Mannschaft so weit von den Abstiegsrängen entfernt, dass sie die Sektflaschen bald kaltstellen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert