WU13: Starkes Abschneiden in schwerem Terrain
Toller Erfolg für die WU13/I: bei der Westdeutschen Meisterschaft erreicht sie den 6. Platz. Und da war sogar noch ein bisschen mehr drin.
Dass die Mannschaft überhaupt zur WDM gekommen ist, ist schon ein großer Erfolg. Denn im letzten Jahr ist sie in der Quali hängen geblieben. In der Vorrunde wurde bestätigt, was sich auch in anderen Altersklasse abzeichnete (z.B. letzte Woche bei der WU18): das Niveau der Top-Teams ist einheitlicher geworden. Das sorgte für einige Überraschungen. So direkt im ersten Spiel: der Werdener TB gewann gegen den späteren Westdeutschen Meister VC Borbeck mit 2:1. Unsere Mädels mussten dann kalt gegen den warm gespielten Werdener TB antreten, aber das machten sie wirklich gut und gewannen unerhofft klar mit 2:0 (25:19, 25:14). Dann ging es gegen den VC Borbeck, den wir schon aus der Liga kannten – und der Gewinn des ersten Satzes sicherte unserer Mannschaft bereits den Gruppensieg. Leider gingen die beiden Folgesätze relativ knapp verloren (20:25, 10:15). Hätten wir nur einen davon nach Hause gebracht, wäre der VC nicht neuer Westdeutscher Meister geworden. So zog der VCB aber ebenfalls in das Viertelfinale ein.
Im Viertelfinale ging es gegen Bayer Wuppertal – eine Mannschaft, die wohl die wenigsten auf dem Schirm hatten. Die Bayer-Mannschaft war spielerisch gar nicht besonders stark, schaffte es aber auf anderen Wegen, Punkte zu machen. So kam es zu einem nervenaufreibenden Spiel, das wir am Ende leider mit 1:2 (20:25, 25:15, 8:15) abgeben mussten. Sehr schade – rein spielerisch hatten wir die homogenere und stärkere Mannschaft.
Im nächsten Spiel gab es eine neue nervliche Herausforderung: Gegner war der SC Hennen – die Mannschaft, gegen die wir letztes Jahr das entscheidende Spiel in der Quali verloren hatten. Wie damals war es ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen mit wechselnden Vorteilen. Der erste Satz ging mit 22:25 knapp verloren, die Folgesätze wurden aber mit 25:15 und 15:12 gewonnen. Das letzte Spiel war gegen den TuB Bocholt. Auch dieses Spiel war mega spannend, am Ende unterlagen wir ganz knapp mit 27:29 und 22:25. Das bedeutete am Ende, dass die Mannschaft sich den sechstbesten Platz von allen Vereinen in NRW erkämpft hat.
Die Platzierung ist ein toller Erfolg, den sich die Mädchen redlich verdient haben. Am Ende haben sich einige namhafte Teams hinter uns platziert, die man weiter vorn erwartet hätte – gleichzeitig wäre auch eine Platzierung weiter vorn möglich gewesen. Man bedenke nur, dass wir den neuen Westdeutschen Meister in der Ligarunde mit 2:0 geschlagen haben. Aber „wenn das Wörtchen ‚wenn‘ nicht wär“ – alles Spekulation. Es bleibt ein tolles Erlebnis für die erste WDM, an der die Mädchen teilnehmen durften.

