WU18/I: Starke Konkurrenz bei der WDM
Ein bisschen enttäuscht waren wir schon – bei der WDM gelang unseren Mädchen nur der 11. Platz. Dennoch konnten sie oft zeigen, was sie drauf haben
Und das war nicht wenig! Leider hatten sie das Pech, als Gruppenerster der Quali kalt gegen einen warmgespielten Gegner antreten zu müssen. Alle Mannschaften sind im ersten Spiel nervös, die wenigsten können da ihre Leistung ganz abrufen. Und so ging es auch uns. Bis unsere Mädchen ins Spiel gegen den SC Hennen fanden (2 Kaderspielerinnen), war der erste Satz auch schon vorbei (10:25). Dann fassten sie aber Tritt, lieferten sich ein Derby auf Augenhöhe und glichen im zweiten Satz aus (25:23). Im Tiebreak dann ein paar Stockfehler, wir lagen mit 0:4 hinten. Dann ging es offen hin und her, aufgrund der vielen Aufschlagfehler kamen wir aber nicht mehr heran – mit 11:15 mussten wir gratulieren.
Der zweite Gegner VOR Paderborn sah im Auftaktspiel alles andere als unschlagbar aus. Aber gegen uns war der NRW-Ligist dann hellwach und spielte druckvoll und fehlerarm. Unseren Spielerinnen ging in fünf Sätzen in Folge die Kraft aus, während der VOR zwischendurch pausieren konnte. Am Ende gingen wir ebenfalls als zweiter Sieger vom Platz, so dass wir den Sprung ins Viertelfinale verpassten.
In der Platzierung ging es zunächst gegen den bereits aus der Quali B bekannten FCJ Köln, der mit einer in mehrfacher Hinsicht überragenden Nationalspielerin antrat. Es war ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel, in dem wir im Tiebreak um 20:34 Uhr (!) den Matchball verwandeln konnten.
Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu. Bereits nach wenigen Punkten im ersten Satz gegen den PTSV Aachen (eine Kaderspielerin) musste Mihaela verletzt ausscheiden. Das hat unseren Mittelblock leider geschwächt. In der Folge kassierten wir eine 0:2-Niederlage, und gegen den TuB Bocholt ging es zum dritten mal in den Tiebreak – den wir aber leider nicht gewinnen konnten. So blieb am Ende nur der 11. Platz.
Die U18-WDM war von der Spielstärke bemerkenswert. Erfahrungsgemäß gibt es immer ein sichtbares Gefälle zwischen den oberen und den unteren Teams. Das war dieses mal nicht so, im Gegenteil: fast alle Mannschaften spielten auf einem ähnlichen (und zwar hohen!) Niveau. Das erkennt man schon daran, dass es viele Überraschungssieger gab und selbst der neue Westdeutsche Meister RSV Borken nicht ungeschlagen blieb. Also Kopf hoch, Mädels: das war schon großes Kino am Wochenende!
WU18/II: Tag der Überraschungen
Wer vorher gewettet hätte, hätte wohl sein Geld verloren. Im Triell der Reservemannschaften ging ausgerechnet die unterste Mannschaft aus Suderwich als Sieger hervor, während der favorisierte Tabellenzweite aus Waltrop auf der Strecke blieb. Wir waren mittendrin. Gegen die Surker Mannschaft gelang unseren Mädels, die leider auf Annie verzichten mussten, zunächst ein Satzgewinn (25:17). Dann konnten die Gegnerinnen aber ausgleichen (19:25) und leider auch den Tiebreak für sich entscheiden (11:15) – schade, mit Annie hätten wir möglicherweise mehr Erfolg gehabt. Im zweiten Spiel konnten wir aber dann unverhofft gegen Waltrop mit 2:0 gewinnen (25:21, 25:16). Mit 12 Punkten in 14 Spielen landete die Mannschaft auf einem sechsten Platz – punktgleich mit dem Vierten und Fünften. Das ist ein tolles Abschneiden, wenn man bedenkt, dass wir ausschließlich mit U16-Spielerinnen angetreten sind und einige Spielerinnen ihre allererste Saison gespielt haben. Die Stimmung war jedenfalls klasse bei den Mädchen!
WU16/II: Doppelsieg
Mit einem tollen Finish beendete die WU16/II die Saison. Sowohl gegen Buldern als auch den ATV Haltern gelang unseren Mädels ein 2:0-Sieg; etwas knapper gegen die Adler aus Buldern (51:37) – gegen die wir im Hinspiel noch das Nachsehen hatten -, deutlicher dann gegen den ATV. Mit 16 Punkten aus 14 Spielen beendet das Team einen guten vierten Platz – und dass, wo viele Spielerinnen ihre allererste Saison spielen, viele auch noch im U14-Alter sind. Das sind gute Perspektiven für das kommende Jahr.
WU14/III: Vizemeister!
Wer hätte das gedacht? in einer sehr starken Bezirksligastaffel beenden unsere Mädels – viele davon in ihrer ersten Saison, viele auch noch im U13- oder U12-Alter – das Spieljahr als Vizemeister. Am letzten Spieltag gelang ihnen trotz reduzierter Besetzung ein Sieg gegen den spielerisch starken und punktgleichen BSV Ostbevern (25:18,25:21) und entschieden damit die Vizemeisterschaft für sich. Anschließend gab es noch eine etwas überraschende Niederlage gegen die effektiv aufspielenden Jungen aus Sendenhorst. Abgesehen vom Ersten aus Westbevern und dem Letzten aus Lüdinghausen war die Liga weitgehend ausgeglichen, und das auf wirklich starkem Niveau. Die Mädels haben sich auch toll steigern können, von daher kommt das tolle Abschneiden vielleicht unerwartet, aber nicht unverdient.
WU13/II: Meisterlich!
Die WU13/II schiesst tatsächlich den Vogel ab und gewinnt die Meisterschaft in der Staffel 9. Das entschied sich aber auch erst am letzten Spieltag im direkten Duell gegen den punktgleichen Verfolger GV Waltrop. In einem spannenden Spiel siegten unsere Mädchen mit 25:18 und 25:21 – damit war die Meisterschaft praktisch entschieden. Dank eines weiteren 2:0-Siegs gegen den TuS Herten brachte sie den 2-Punkte-Vorsprung vor dem GV über die Ziellinie und sicherte sich die Meisterschaft. Damit ist die Saison für die Mädchen noch nicht zu Ende – im Mai kommt es beim Bezirkspokal zum Showdon gegen die anderen Meister aus dem Bezirk.
WU13/III: Sieg zum Abschluss
Mit einem Sieg über den SV Lippramsdorf beendete die WU13/III ihre erste Saison als Tabellenvierter. Im ersten Satz siegten die Mädels noch souverän (25:12). Dann machten die LSV-Spielerinnen aber weniger Fehler, wir dafür um so mehr. Lange Zeit führten die Halternerinnen, aber zur Satzmitte konnten wir gleich- und dann sogar vorübnerziehen. Bei 25:20 rissen sie jubelnd die Arme hoch. Zuvor ging es gegen einen starken VC Bottrop. Hier hielten die Mädchen zunächst gut mit, am Ende setzte sich der Favorit aber mit 2:0 durch. Das Wichtige dabei: die Spiele am Sonntag waren stärker K2-basiert – eine klare Steigerung zu vorigen Spieltagen, wo meist schon der Aufschlag über den Punkt entschied.

