Berichte zum Damenspieltag 9.2.

Einen Spieltag mit guten Ergebnissen haben unsere Damenteams hinter sich. Größte Überraschung war wohl der 3:1-Sieg der Verbandsligadamen gegen Tabellenführer VfL Telstar Bochum II.

Damen I: Sieg über den Spitzenreiter

Wieder mit Personalsorgen fuhren die ersten Damen nach Bochum. Ronja und Judith gingen angeschlagen ins Rennen, auf Pauline, Nina, Sarah und Johanna musste das Team komplett verzichten. Dafür war Clara wieder an Bord, die die Zuspielposition übernahm, zudem ergänzte Amelie aus der Zweiten die Mannschaft. Svenja wich auf die Liberoposition aus, ihre Schwester Ronja ging stattdessen in den Außenangriff.

Zunächst sah alles wie erwartet aus: wir hielten recht gut mit, aber Bochum spielte seine Routine aus und gewann den ersten Satz einigermaßen klar (25:20). Doch dann kamen unsere Mädchen immer besser ins Spiel und fanden langsam wieder zur Form der Hinrunde. Mit mehr Druck im Aufschlag und effektiverem Block zogen sie dem Tabellenführer den Zahn und erspielt sich eine Überlegenheit, die bis zum Spielende anhielt. So gewannen sie verdient mit 3:1 (25:15 25:20 25:14).

Mit dem Sieg hat die Mannschaft nicht nur den dritten Tabellenplatz verteidigt, sondern auch den Vorsprung zum Relegationsplatz auf 10 Punkte ausgebaut. Der Klassenerhalt ist noch nicht geschafft, aber wir sind weiter optimistisch, die Liga halten zu können.

Hier ist das Video zum Spiel

Damen II: Wieder ein Punkt für den Klassenerhalt

Besser als erwartet schnitten die zweiten Damen ab. Zwar verloren sie gegen die Routiniers von GV Waltrop mit 2:3. Doch so viel hatte sich Trainer Frank gar nicht erst ausgerechnet. Mit Amelie, Karina und Sarah gab er drei starke Angreiferinnen an die Erste ab und nahm das Spiel als Gelegenheit, um den anderen Mädchen, die im letzten Jahr fast alle noch in der Bezirksklasse gespielt haben, viel Spielpraxis zu geben. Die dankten es ihm mit einer starken Leistung und gaben sich dann erst im Tiebreak geschlagen.

Die ersten drei Sätze verliefen wie erwartet: es war ein hart umkämpftes Kop-an-Kopf-Rennen mit wechselnden knappen Satzgewinnen. Mit 21:25 mussten wir zunächst gratulieren, gewannen den zweiten denkbar knapp mit 29:27, um im dritten ebenfalls knapp mit 22:25 zu verlieren. Im vierten Satz nahmen wir dann das Heft in die Hand und kontrollierten den Gegner. Beim 25:14 roch es sogar nach Sieg für unsere junge Truppe. Im Tiebreak konnte der GV aber das Blatt nochmal wenden und die drohende Niederlage verhindern (8:15).

Damit steht die Mannschaft nach wie vor auf dem vierten Platz und hat nunmehr 13 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Damen III: Blaues Auge für den Tabellenführer

siehe separaten Artikel

Damen V: Mit Aufschlagspiel in die Aufstiegsrunde

Es war kein schönes Spiel, aber ein erfolgreiches: Mit 3:0 gewannen die Kreisliga-Damen gegen den Tabellennachbarn TV Gladbeck VII und lösten das Ticket für die Aufstiegsrunde.

Im Gegensatz zu den beiden ersten Spielen setzte der TV Gladbeck seine ebenso hochgewachsene wie erfahrene Spielerin nicht ein. Das wirkte sich auch auf das Spiel aus. Der TVG machte seine Punkte fast ausschließlich mit Aufschlägen. Kam es dann mal zu Ballwechseln, waren seine Angriffe zu harmlos. Umgekehrt konnten wir unsere Vorteile im Angriff ausspielen und damit punkten. Dominierend war jedoch auf beiden Seiten das Aufschlagspiel, verbunden mit Annahmeschwächen – auch auf beiden Seiten. So lagen wir zu Spielbeginn direkt mit 1:9 (!) hinten. Erst nach und nach konnten wir wieder herankommen, bis Maja zum Aufschlag kam. Mit 12 Punkten in Folge schoss sie uns zum 23:12, der Rest war nur noch Formsache (25:16).

Der zweite Satz war ähnlich: Gladbeck brachte einige Aufschläge durch, bis Maja uns erneut mit 10 Jump Floats in Führung brachte. Am Ende hieß es 25:20. Damit war der TVG, der bis dahin noch in Lauerstellung lag, aus dem Rennen um den Aufstieg. Den dritten Satz gewannen wir wieder mit 25:16.

Zwei Spieltage vor Ende der Ligarunde steht der zweite Platz – und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde – fest. Wir können weder nach oben noch nach unten rutschen. Trainer Christian konnte die Spielanteile breit verteilen und vor allem angeschlagene Routiniers für die Quali B am Folgetag ein wenig schonen.

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