Man kann sich sein Grab auch selber schaufeln

Blicken wir einmal so ziemlich genau drei Jahre zurück: Die Landesligamannschaft des TV Datteln bricht auseinander. Viele Spielerinnen verlassen die Mannschaft, der Trainer auch. Übrig bleibt eine Handvoll Spielerinnen, viel zu wenige für eine Mannschaft und dann noch ohne Trainer. Finster sah es aus! Dann setzten wir uns mit dem TVD zusammen und sprachen über die Vorteile einer Zusammenarbeit. Am Ende lief es auf eine Spielgemeinschaft hinaus. Unser Verein stellten Trainer und LL-taugliche Spielerinnen, nun war die Spielfähigkeit auch langfristig gesichert. Wer jetzt sagt, dass wir den TV-Spielerinnen den A… gerettet haben, kommt verdammt nah an die Wahrheit heran. In den folgenden drei Jahren etablierte sich die LL, die zurückliegende Saison beendete sie auf einem famosen dritten Platz. Also alles gut? Ja.

Bis jetzt.

Nun kündigt der TV die Spielgemeinschaft auf. Grund: der TV allein kann die einzig mögliche sportliche Perspektive bieten. Mmh. In der letzten Saison keine eigene Mannschaft mehr, nur noch 2 SG’n? Und seit sechs (!) Jahren keine einzige Jugendmannschaft mehr? Trotzdem die bessere Perspektive? Nun, das hatten wir gar nicht so gesehen – also wieder was gelernt. Und wie heißt es doch so schön: jeder Tag, an dem man etwas lernt, ist ein guter Tag. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, welche Perspektiven sich da in Zukunft zeigen werden. In diesem Sinne: einen guten Tag!

 

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